Glyphosat

Copa und Cogeca machen Druck


Einen entsprechenden Appell richteten Copa-Cogeca jetzt an den Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel der EU. Das Europaparlament hatte sich in der vergangenen Woche für eine weitere Zulassung von Glyphosat ausgesprochen. Jedoch nur für sieben und nicht für 15 Jahre wie von der EU-Kommission geplant. Da die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die Sicherheit von Glyphosat bestätigt habe, sollte die EU-Kommission seine Zulassung für weitere 15 Jahre verlängern, fordert nun der Generalsekretär von Copa und Cogeca, Pekka Pesonen.

Pesonen begrüsste, dass die EU-Parlamentarier mit ihrem Abstimmungsergebnis die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte und landwirtschaftlichen Genossenschaften in der EU ebenso im Blick gehabt hätten wie die Sicherheit der Verbraucher. Ohne Glyphosat sei die Produktion gefährdet, betonte der Generalsekretär. Er bezeichnete chemischen Pflanzenschutz als eine unerlässliche Voraussetzung für bestimmte landwirtschaftliche Praktiken wie Direktsaat und minimale Bodenbearbeitung. Dadurch werde zu weniger Treibhausgasemissionen und Bodenerosionen beigetragen, sagte Pesonen. Eine Nichtzulassung des Wirkstoffs würde nur Nicht-EU-Ländern zugutekommen, die in die EU exportieren, argumentierte der Copa-Cogaca-Vertreter weiter. 
(mrs)
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