„Aktive Landwirte müssen möglichst zeitnah Unterstützung erhalten“, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken in einer Mitteilung. Ausgestaltung und Antragsverfahren müssten diesem Ziel gerecht werden. Entscheidungen dazu erwartet der Generalsekretär von der Agrarministerkonferenz kommende Woche in Rostock.

Wie auch in anderen EU-Mitgliedstaaten sollten in dem Unterstützungsprogramm die Möglichkeiten genutzt werden, „zukunftsorientiert in den nationalen Milchsektor zu investieren“. Krüsken wies darauf hin, dass die auf Deutschland entfallenden EU-Mittel von 58 Mio. € aus dem Bundeshaushalt aufgestockt werden sollen.

Starke Mitnahmeeffekte befürchtet der Bauernverband bei der von der EU in Aussicht gestellten Prämie von 14 Cent pro Kilogramm verringerter Milchproduktion. Die dafür insgesamt zur Verfügung gestellten 150 Mio. € sollen über ein Ausschreibungsverfahren verteilt werden. Krüsken erwartet, dass diese Mittel an denjenigen Milcherzeugern vorbeigehen werden, „die weitermachen wollen und eine Zukunftsperspektive suchen“.

Der DBV rät interessierten Landwirten, schon jetzt die nötigen Unterlagen vorzubereiten, um die Anträge rechtzeitig stellen zu können. (az)
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