Neue Ideen

DBV fordert europäische Preisermittlung

Die Zeit für ein europäisches Agrarmarkt-Informationssystem ist reif. So lautet die DBV-Reaktion auf das Nicht-Erscheinen des für heute angekündigten Monatsbericht des US-Agrarministeriums (USDA) Wasde.

In dieser Woche hatte das USDA erklärt, Berichte über die Entwicklung wichtiger Erntedaten und Marktprognosen zur Angebots-, Nachfrage- und Exportentwicklung für wichtige Agrargüter wegen des US-Haushaltsstreits und fehlender Finanzmittel nicht veröffentlichen zu können. Landwirtschaft, Verarbeiter und Handel weltweit nutzen diese Informationen für ihre Vermarktungspläne.

Der DBV regt nun an, dass auch die EU ihre weltweiten Außenvertretungen einzusetzen, marktrelevante Informationen zusammenzutragen und von der EU-Kommission aufbereiten zu lassen. Der Bauernverband werde zusammen mit dem europäischen Bauern- und Genossenschaftsverband Copa-Cogeca seine Bemühungen zum Aufbau eines europäischen Agrarinformationssystems verstärken, heißt es in einer Stellungnahme. Auch für Milch wäre eine europäische Marktbeobachtungsstelle sinnvoll. (da)
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