Stalleinbrüche

DBV fordert härtere Strafen

Die stillschweigende Duldung dieses "Stalkings durch Aktivisten" einiger Tierschutzorganisationen sei eines demokratischen und rechtsstaatlichen Gemeinwesens nicht würdig, so Krüsken in einem Beitrag für die Zeitschrift Deutsche Bauernkorrespondenz. Stalleinbrüche müssten vergleichbar mit Diebstählen bei Wohnungseinrüchen behandelt werden. Nur so könne dem zwielichtigen Geschäftsmodell von Organsiationen begegnet werden, die rechtswidrig erlangte Bilder  produzieren um ihr Spendenvolumen zu erhöhen.  

Teile der Politik würden es scheuen, das Thema der Stalleinbrüche aufzugreifen, so der DBV-Generalsekretär. In vielen Fällen arbeiteten derartige Organsiationen unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit. Diese müsse in dem Moment erlöschen, in dem illegale Praktiken wie Stalleinbrüche stattfanden oder unterstützt werden. 

Dies sei eine Forderung des DBV an die nächste Bundesregierunbg. Es gehe dabei nicht darum Missstände zu verbergen. Vielmehr stellen Stalleinbrüche erhebliche Eingriffe in den persönlichen Lebensbereich der Bauernfamilien dar. Diese hätten ein Recht auf umfassenden Schutz vor kriminellen Handlungen. (jst)   
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