Die Preise für Nahrungsmittel sind in den vergangenen beiden Jahren im Vergleich zu anderen Gütern höher angestiegen. Das Statistische Bundesamt meldet am Dienstag, dass sich Nahrung von Oktober 2011 bis Oktober 2013 um 7,6 Prozent verteuerte. Die Inflationsrate lag im selben Zeitraum bei 3,3 Prozent. Die größten Preissprünge gab es danach bei Obst (+ 13,1 Prozent), Gemüse (+ 10,5) sowie Fleisch und Fleischwaren (+ 9,0).

Am morgigen Mittwoch will der DBV auch zu diesen Zahlen im Rahmen seiner traditionellen Veröffentlichung des Situationsberichts zur deutschen Landwirtschaft Stellung beziehen. Außerdem gibt DBV-Präsident Joachim Rukwied in Berlin einen Ausblick auf das kommende Jahr.

Grund für die Preisanstiege vor allem bei Kartoffen, Obst und Gemüse war das für die Ernte ungünstige Wetter. Für die Preiserhöhungen bei Fleisch und Milch gelten die weltweit gestiegene Nachfrage nach Lebensmitteln und die knappe Versorgungssituation bei vielen landwirtschaftlichen Rohstoffen als Ursache. (sta)

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