Sachsen-Anhalt

Dalbert plant Leitbild für die Landwirtschaft

Die wirtschaftliche Entwicklung auf dem Land sowie gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen ist das Anliegen der Landesregierung von Sachsen-Anhalt. In dieser Woche traf sich das Kabinett zu einer Sonderberatung „Entwicklung des ländlichen Raumes“. Mit dabei war Landwirtschaftsministerin Prof. Claudia Dalbert (Grüne). Es sei während der Sitzung überlegt worden, die Bedeutung des ländlichen Raums als Staatsziel in der Verfassung zu verankern. Als gutes Beispiel nannte Dalbert Bayern und Baden-Württemberg, die das bereits getan hätten.

Dalbert will in diesem Jahr ein Leitbild Landwirtschaft 2030 in Sachsen-Anhalt erstellen. Darin sollen Ziele, Handlungsfelder und Instrumente im Hinblick auf eine zukunftsfähige Landwirtschaft gemeinsam mit Vertretern aus Landwirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft entwickelt werden. Grundlage dafür ist ein neues Agrarstrukturgesetz.

Mit dem Agrarinvestitionsförderprogramm werde eine wettbewerbsfähige, nachhaltige und tiergerechte Landwirtschaft gefördert. Der Hochwasserschutz diene sowohl dem Schutz des Menschen als auch dem Boden. Hierfür sieht die Hochwasserschutzkonzeption bis 2020 den Einsatz von insgesamt 785 Mio. € vor. Die ehemalige innerdeutsche Grenze in Sachsen-Anhalt soll zu einem durchgängigen Grünen Band entwickelt und als Nationales Naturmonument ausgewiesen werden. Dieses Ziel soll möglichst bis 2019, also bis zum 30 Jahrestag des Mauerfalls, auf den Weg gebracht sein, sagte Dalbert. (da)
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