Umfrage

Deutsche vertrauen Lebensmitteln


Verbraucher hierzulande schätzen ihre gesundheitlichen Risiken ziemlich realistisch ein, so das Ergebnis des jüngsten BfR-Verbrauchermonitors. Dahinter verbirgt sich eine repräsentative Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im 1. Halbjahr 2015.

Rauchen, Alkoholkonsum und eine ungesunde, falsche Ernährung sind für die Bundesbürger laut BfR neben der Umweltbelastung und dem Klimawandel das größte Risiko. Lebensmittel halten 70 Prozent der Befragten für sicher.

Mit Blick auf die Lebensmittelsicherheit beunruhigt die Befragten an erster Stelle Antibiotikaresistenzen, dicht gefolgt von Chemikalien und Rückständen von Pflanzenschutzmitteln. Auch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) treiben die Deutschen den Angaben zufolge nach wie vor stark um. Am wenigsten beunruhige die Befragten die Lebensmittelhygiene im eigenen Haushalt.

Dem Staat weisen die Deutschen nach wie vor eine zentrale Rolle beim gesundheitlichen Verbraucherschutz und der Lebensmittelsicherheit zu. Über die Hälfte der Befragten wünscht sogar mehr konkrete Maßnahmen wie Verbote und strenge Regulierungen, um Lebensmittel sicherer zu machen und die Verbraucher zu schützen. Außerdem sollten staatliche Institutionen objektive und verlässliche Informationen bereitstellen, auf deren Grundlage der Einzelne sich selbst besser schützen könne. (Sz)
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