Fast jeder vierte Bundesbürger fühlt sich von zu vielen unterschiedlichen und widersprüchlichen Informationen verunsichert, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der  Frauenzeitschrift tina. Für die repräsentative Umfrage wurden 1.002 Personen befragt, welche Lebensmittel sie besonders verunsicherten und was die Gründe dafür seien.

56 Prozent geben an, dass Fertiggerichte (29%) oder Fleisch (27%) sie besonders verunsichern. Dabei finden 30 Prozent der Frauen Fleisch besorgniserregender als Männer (24%). Auf Platz 3 landen tierische Produkte im Allgemeinen (18%). Bei folgenden Produkten sind die Deutschen hingegen kaum besorgt: Fisch (5%), Obst oder Gemüse (4%), Süßigkeiten (2%) sowie Milchprodukte (1%).

Auch das Vertrauen gegenüber der Lebensmittelindustrie spielt laut der Umfrage eine große Rolle: 17 Prozent der Männer haben kein Vertrauen mehr in die Industrie und rund 16 Prozent der befragten Frauen fürchten sich vor giftigen Inhaltsstoffen in Nahrungsmitteln. Insgesamt 13 Prozent der Frauen geben an, dass ihnen die Gesetze für Lebensmittel nicht streng genug seien. Eine eher untergeordnete Rolle spielen hingegen die Menge an Siegeln und Produktkennzeichnungen sowie die Medienberichte über Lebensmittelskandale und die Herkunft von Lebensmitteln. (az)
stats