Die EU-Kommission räumt den EU-Mitgliedstaten die Möglichkeit ein, das Ende der Antragsfrist vom 15. Mai auf den 15. Juni zu verschieben. Deutschland wird von der Möglichkeit keinen Gebrauch machen. Eine Verzögerung würde den geplanten Zeitablauf durcheinander bringen. Die Kontrollen der Flächen sind zwischen dem 1. Juni und dem 15. Juli vorgesehen, um möglichst noch vor der Ernte fertig zu werden. Dieser Kontrollzeitraum könnte im Falle einer bis zum 15. Juni verlängerten Antragsfrist nicht mehr eingehalten werden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium geht davon aus, dass die Landwirte ohne Schwierigkeiten ihre Anträge wie bisher bis zum 15. Mai fertig stellen können. Das Bundesministerium und die Länder informieren die Landwirte in Broschuren über die Änderungen durch die GAP-Reform. Die Bitte um Fristverlängerung kam vor allem aus Frankreich und Italien. (Mö) 
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