Sowohl Russland als auch Deutschland befinden sich im ständigen Austausch auf der Ebene der Fachbehörden, bestätigt ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL). Dies sei auch der ausdrückliche Wunsch der Bundesregierung, sagte er im Gespräch mit agrarzeitung.de in Berlin. Zwar seien die Gespräche im Vergleich zu früheren Zeiten "etwas holprig", dennoch sei das beiderseitige Interesse an einer Zusammenarbeit stets vorhanden. 

An dem von Russland Anfang August 2014 für den Zeitraum von zwölf Monaten verhängten Embargo für Lebensmittelimporte aus der EU habe sich bisher nicht verändert, führte der Sprecher aus. Daher könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass die Sanktionen im kommenden August aufgehoben werden könnten. Sicher sei dies jedoch keinesfalls, betonte er. Überraschungen und neue Entwicklungen seien weiterhin jederzeit möglich. (jst)
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