Ländliche Förderprogramme

Die 2. Säule der GAP steht


Das letzte noch zu genehmigende Programm kam aus Griechenland. Knapp 100 Mrd. € stehen für die Jahre 2014 bis 2020 aus dem EU-Agrarhaushalt zur Verfügung. Das seien 5 Mrd. € mehr als in der vergangenen Förderperiode, weil einige EU-Mitgliedstaaten Mittel von der 1. in die 2. Säule der GAP verschieben, berichtet die EU-Kommission. Damit trage die GAP entscheidend zum wirtschaftlichen Wachstum und zu neuen Arbeitsplätzen bei, vor allen in ländlichen Räumen, betonte EU-Agrarkommissar Phil Hogan. Passend zur laufenden Klimakonferenz hob er hervor, dass die Agrarumweltprogramme einen hohen Anteil hätten. Die Ausrichtung der Förderprogramme unterscheide sich von EU-Mitgliedstaaten zu EU-Mitgliedstaat. In Österreich würden Zweidrittel der Mittel für Agrarumweltprogramme verwendet. In Polen liege der Akzent auf der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von landwirtschaftlichen Betrieben. Im italienischen Kalabrien stünde die Entwicklung aller Wirtschaftssektoren im Vordergrund, weshalb vor allem Breitbandanschlüsse für das Internet gefördert werden. (Mö)   
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