Knappheit

Direktzahlungen werden gekürzt


Kürzungen von rund 4 Prozent werden die Landwirte im kommenden Jahr hinnehmen müssen. In dieser Woche legt die EU-Kommission einen Vorschlag zur Haushaltsdisziplin im Agrarsektor vor. Die Kommission möchte Betriebe verschonen, die weniger als 5000 € an Direktzahlungen pro Jahr erhalten.

Das belastet die größeren Betriebe umso mehr. Notwendig wird die Kürzung wegen des Finanzrahmens der Staats- und Regierungschefs vom Februar. Diese hatten die Ausgabenobergrenze für die GAP nach unten gesetzt. 826 Mio. € für die Landwirte in Bulgarien und Rumänien sowie eine neue Krisenreserve über 425 Mio. € müssen nun von den Landwirten selbst finanziert werden.

Die notwendigen Kürzungen von 1,25 Mrd. € hätten einen Abzug von 3,5 Prozent bei den Direktzahlungen ergeben. Bleiben die Empfänger von unter 5000 € verschont, erhöht sich der Kürzungssatz auf rund 4 Prozent. (Mö)
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