Umweltprogramme

Doppelförderung verboten

Die Agrarumweltmaßnahmen (AUM) sind Bestandteil des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER); dafür stehen etwa 120 Mio. € für die aktuelle Förderperiode bis 2020 zur Verfügung. Niedersaschsen erhält für die Förderperiode 2014 bis 2020 rund 1,12 Mrd. €.

Nach Auswertung der eingereichten Anträge und wegen noch erfolgter Änderungen bei dem von der EU beschlossenen Greening, sei laut Agrarministerium klar, welche einzelnen Maßnahmen noch überarbeitet und angepasst werden müssen. Denn sowohl die maßgeblichen EU-Verordnungen als auch die Rahmenregelungen des Bundes sehen grundsätzlich eine Berücksichtigung bestimmter Agrarumweltmaßnahmen auf die Erbringung der ökologischen Vorrangfläche vor. 

Durch die Verpflichtung zum Greening und eine Teilnahme an AUM seien nach Angaben des Ministeriums die Fördervoraussetzungen für beide Verpflichtungen genau zu beachten und einzuhalten. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass bei der Anrechnung von Agrarumweltmaßnahmen auf die ökologische Vorrangfläche die EU-Regelungen eine Doppelförderung verbieten.  Wird also etwa eine AUM-Fläche auf das Greening angerechnet, muss deshalb ein fest vorgegebener Betrag vom AUM-Fördersatz abgezogen werden. Genaue Angaben gibt es auf einem vom Ministerium erstellten Merkblatt. (da)
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