Tierschutz

Drei EU-Mitgliedstaaten wollen mehr

Die drei EU-Mitgliedstaaten möchten beim Tierschutz besser zusammenarbeiten. Dazu gehört ein intensiver Austausch bei der Tierschutzforschung und bei der Verbesserung von Haltungssystemen. Auf EU-Ebene sollten die Auflagen besser eingehalten werden, sind sich die Minister aus EU-Mitgliedstaaten mit bedeutendem Veredlungssektor einig.

Nach ihrer Auffassung sind acht Stunden als Höchstdauer für den Tiertransport einzuhalten. Bei neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen sollte diese Obergrenze nach unten angepasst werden. Auch in den Handelsgesprächen mit Drittländern soll der Tierschutz stärker berücksichtigt werden.

„Die Europäische Union muss ihrer Vorreiterrolle im Tierschutz weiter gerecht werden und sollte auch auf internationaler Ebene die Entwicklung eines stärkeren Bewusstseins für das Wohlergehen von Tieren aktiv unterstützen“, heißt es in der Erklärung. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt möchte die hohen Tierschutzauflagen der EU zu einem Markenzeichen machen. Auf dem EU-Agrarrat, der heute und morgen in Brüssel stattfindet, wollen die Minister der drei Länder ihre Initiative vorstellen. (Mö)
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