In Russland sind bislang 1,7 Mio. ha landwirtschaftliche Kulturen durch die Trockenheit verloren gegangen. Das Moskauer Landwirtschaftsministerium schätzt den finanziellen Schaden vorläufig auf umgerechnet fast 111 Mio. €, teilte der Ressortpressedienst in dieser Woche mit. Betroffen sind insgesamt neun Föderationssubjekte, darunter mehrere an der Wolga liegende Provinzen. Den zuständigen Regierungen wurde vorgeschlagen, die Schäden möglichst rasch zu erfassen und Ausgleichszahlungen aus dem Föderationshaushalt zu beantragen. Bestimmte Regionen in denen immer wieder ungünstige Witterungsverhältnisse auftreten, werden künftig den Anbau landwirtschaftlicher Kulturen enger darauf abstimmen müssen. Nach Schätzung des Ministeriums, dürften die Dürreschäden bei Getreide durch die guten Ernteergebnisse in Krasnodar und anderen wichtigen Anbauprovinzen am Schwarzen Meer ausgeglichen werden. (az)
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