TPP

Durchbruch im transpazifischen Handel


Nach einem mehrtägigen Verhandlungsmarathon einigten sich 12 Pazifikanrainer in Atlanta auf ein Handelsabkommen. Medikamente und Molkereiprodukte mussten zuletzt als Streitpunkte von Tisch geräumt werden. Die USA und Kanada befürchten zu große Butterlieferungen aus Neuseeland und drängten deshalb auf eine Beschränkung der Menge. Australien darf  jährlich 65.000 t Zucker in die USA liefern. Die landwirtschaftlich sehr wettbewerbsfähigen US-Amerikaner bekommen Zugang zum attraktiven japanischen Markt. Der US-amerikanische Präsident Barak Obama lobte das Abkommen, an dem China nicht beteiligt ist. Die USA könnten mit dem TPP-Abkommen Standards im Handel setzen, die einem verträglichen Lohnniveau und der Umwelt zu Gute kämen, betonte Obama. Solche Regeln zum Schutz von Arbeit und Umwelt dürfe man nicht China überlassen, so der Präsident. Das TPP-Abkommen tritt erst in Kraft, wenn auch die nationalen Parlamente zugestimmt haben. Da das Abkommen vor allem in Japan und in den USA umstritten ist, dürfte sich der Schlussakt noch in die Länge ziehen. (Mö) 
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