Ab 1. August gilt ein neues EEG 2014
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Ab 1. August gilt ein neues EEG 2014

Die EEG-Reform nimmt im Bundesrat die letzte parlamentarische Hürde. Wie erwartet gibt es keine Mehrheit in der Länderkammer für einen Einspruch gegen die neuen Regeln zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien. Alle Anträge für Änderungen haben in der Sitzung heute Morgen eine Mehrheit verfehlt.

Damit ist das Gesetz endgültig beschlossen und kann am 1. August in Kraft treten. Mitte der Woche hatte die EU-Kommission die letzten offenen Punkte zu den Rabattregelungen bei der EEG-Umlage gebilligt. Der Bundestag hatte das Gesetz vor zwei Wochen verabschiedet und vergangene Woche insbesondere noch einmal die Biogasregeln nachbessern müssen.

Interessant ist nun, welche der prognostizierten Auswirkungen der Novelle wirklich eintreten und wie das EEG 2014 den Energiemix in Deutschland beeinflusst. Die Bundesregierung hat indes bereits zugesichert, dass es bis 2016 keine Änderungen am EEG mehr geben soll.

2017 hingegen sollen die Ausschreibungen für die Vergütung von Solaranlagen starten. Sie sollen den Übergang vom Prinzip der festen Vergütungen zu einem Marktmodell im EEG einleiten. Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet derzeit an Eckpunkten, wie die Ausschreibung bei großen Photovoltaikanlagen ablaufen könnte. (sta)
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