Fleischprodukte

EP fordert Herkunftsangaben


Für frisches und gefrorenes Fleisch gilt bereits die Herkunftskennzeichnung. Das Europaparlament möchte sie ausdehnen. Nach einer Resolution, die im Plenum in Straßburg abgestimmt wurde, sollen zukünftig auch Verarbeitungsprodukte einbezogen werden. Für den Verbraucher soll das EU-Mitgliedsland, in dem das Tier aufwuchs und geschlachtet wurde, nachvollziehbar werden.

Die EU-Kommission hat bisher lediglich eine Studie veröffentlich und warnt vor hohen Kosten für die Kennzeichnungsfrist für Verarbeitungsprodukte aus Fleisch. Auch das Europaparlament ist sich dieser Gefahr bewusst. Elisabeth Köstinger von den Christdemokraten begrüßt die Initiative, sie betont aber auch, es sei nicht notwendig, jede Salamischeibe auf der Pizza zu kennzeichnen. „Die Konsumenten wollen mehr Transparenz, nicht mehr Bürokratie", erklärte die Europaabgeordnete aus Österreich. (Mö)
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