Russlandkrise

EU-Kommission begrenzt Hilfen

Die EU-Mitgliedstaaten bekommen im neuen Programm Obergrenzen zugewiesen. Die EU-Kommission entschädigt nur noch Mengen an Obst und Gemüse, die im Vorjahr nach Russland ausgeführt wurden. Die Beihilfesätze bleiben die gleichen wie bisher, auch die höheren Sätze für Landwirte in Erzeugergemeinschaften bleiben bestehen.

Mit der Neuauflage des Programms soll das Finanzvolumen von 125 Mio. € eingehalten werden. Zuvor hatte vor allem Polen Mengen angedient, die deutlich über den üblichen Lieferungen nach Russland lagen. Die EU-Kommission möchte das aktualisierte Programm zu Beginn der kommenden Woche im Amtsblatt der EU veröffentlichen. Es soll dann sofort in Kraft treten. (Mö)   
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