Afrikanische Schweinepest

EU-Kommission erweitert Sperrgebiete

In Nordosteuropa treten wiederholt Fälle der Afrikanischen Schweinepest auf. Die EU-Kommission geht seit dem Beginn des Jahres von 39 Krankheitsausbrüchen bei Hausschweinen und 87 festgestellten ASP-Fällen bei Wildschweinen aus.

Zuletzt wurden in Estland die Erreger in zwei Wildschweinen entdeckt, allerdings in bereits bestehenden Schutzzonen. Die EU-Kommission unterscheidet vier verschiedene Risikogebiete. Seit längerem ist Sardinien am härtesten betroffen, wo sich ASP schon in der Hauschweinepopulation festgesetzt hat.

Dann gibt es Gebiete in Litauen und Lettland, wo die Seuche wiederholt bei Hausschweinen festgestellt wurde. In der dritten Risikozone kommt ASP nur in Wildschweinen vor.

Schließlich rechnet die Kommission angrenzende Zonen ohne ASP-Fälle zu einer vierten Kategorie, mit der die Ausbreitung der Seuche verhindert werden soll. Die EU-Mitgliedstaaten haben der Aktualisierung des Seuchenplans der EU-Kommission zugestimmt. (Mö)
stats