Verwaltungsmängel

EU-Kommission fordert Geld zurück

In der jüngsten Runde des Anlastungsverfahrens verlangt die EU-Kommission 57 Mio. € von den EU-Mitgliedstaaten zurück. Vor allem Frankreich werden Mängel bei der Vergabe der EU-Agrarsubventionen vorgeworfen.

Von den 57 Mio. € soll Frankreich allein 20 Mio. € an den EU-Haushalt zurückzahlen. Die EU-Kommission bemängelt in Frankreich Fehler bei der Vergabe von Zahlungsansprüchen für Flächenprämien.

Polen soll knapp 6 Mio. € zurückzahlen, Italien 5 Mio. €, Finnland 3,7 Mio. €, Dänemark 3,3 Mio. € und das Vereinigte Königreich 3,1 Mio. €.

Deutschland kommt mit einer Anlastung von 400.000 € glimpflich da-von. Die EU-Kommission wirft Deutschland ebenfalls Mängel bei der Vergabe von Flächenprämien vor. (Mö)
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