Solarenergie

EU-Kommission verzichtet auf Importzölle

Die von der EU-Kommission eingeleiteten Untersuchungen auf Subvention und Dumping chinesischer Hersteller von Solarmodulen werden fortgesetzt. Derzeit seien jedoch keine vorläufigen Ausgleichszölle beschlossen worden, teilt die Kommission heute mit.

Die Untersuchungen waren auf Veranlassung der betroffenen Wirtschaftszweige in Europa beschlossen worden.  Die europäische Solarbranche sah sich durch die Einfuhren von Solarpaneelen, Zellen und Wafern aus China geschädigt und vermutet unzulässige Subventionen der dort ansässigen Hersteller. Daraufhin hatte die EU-Kommission am 8. November 2012 nach den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) zulässige Antisubventions- und parallel dazu Antidumpinguntersuchungen veranlasst.

Die von der EU als Maßnahme gegen Dumping am 5. Juni 2013 eingeführten vorläufigen Zölle werden nach einer Preisverpflichtung chinesischer Hersteller aufgehoben. Die Verpflichtung trat am 6. August 2013 in Kraft. 


Sobald die Kommission ihre Untersuchungen abgeschlossen habe, würde sie alle interessierten Parteien informieren und um Stellungnahme bitten. Eine Frist für die Einführung endgültiger Zölle laufe am 5. Dezember 2013 ab, so die Kommission. (jst)
 
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