Ökoverordnung

EU-Politiker nehmen sich Zeit


Ein halbes Jahr hatte die EU-Kommission als Zeitraum festgelegt, um die Beratungen über den Ökosektor nicht ausufern zu lassen. Die EU-Kommission wollte damit ein Zeichen für effiziente Regierungsführung setzten. 


Heute ist das Kommissionkollegium zu dem Schluss gekommen, dass die Verhandlungen zwar vorangekommen seien, aber nicht fristgerecht beendet werden konnten. Deshalb verzichtet die EU-Kommission auf einen Rückzieher für ihren Vorschlag und setzt keine neue Frist für die Verhandlungen.


Am 16. Juni einigte sich der EU-Agrarrat auf eine gemeinsame Position zur EU-Ökoverordnung. Im Oktober wird das Europaparlament darüber abstimmen. Der Trilog soll zum Ende der luxemburgischen Ratspräsidentschaft, die mit beginn des Jahres 2016 ausläuft, über die Bühne gehen. (Mö) 
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