Das geplante Freihandelabkommen zwischen der Ukraine und der EU hat nach Ansicht von EU-Handelkommissar Karel de Gucht keine Konsequenzen für Russland. Die von russischer Seite vorgetragenen Probleme „existieren nicht oder sind lösbar“ zitiert Agra Europe London den Kommissar. Zugleich bot de Gucht Gespräche an über bereits eingebaut Möglichkeiten zur Flexibilisierung, Hygiene-Standards und technische Handelsbarrieren.

Das geplante Abkommen war ein Anstoß für die Entwicklung bis zu heutigen Ukraine-Krise. Russland war entschieden gegen das EU-Ukraine-Abkommen. Der russische Präsident Wladimir Putin wollte die Ukraine in seine geplante Eurasische Union einbinden gemeinsam mit Weißrussland und Kasachstan.

De Gucht will die Gespräche sowohl mit der Ukraine als auch Russland nun beschleunigen. Er hofft bei einem Treffen am 12. September in Brüssel konstruktive Lösungen zu finden. (brs)
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