Südliches Afrika

EU schließt Handelsabkommen ab

Die Agrarpolitik und die Entwicklungspolitik sollten im Einklang miteinander stehen, erklärte EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos. Deshalb werde die EU auf Ausfuhrerstattungen in die Länder der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) verzichten.

In dem Abkommen würden geografische Angaben (GI) geschützt, führte der Kommissar aus. Auf Seiten der EU seien es 251 verschiedene Erzeugnisse mit geografischen Angaben, auf Seite der südafrikanischen Länder 105.

Botswana, Lesotho, Mozambique, Namibia, und Swasiland hatten bisher schon freien Zugang zum EU-Markt, allerdings befristet. Durch das Handelsabkommen gilt der zollfreie Marktzugang auch weiterhin. Die EU importiert Zucker aus Swasiland sowie Früchte und Nüsse aus den anderen südafrikanischen Ländern. Das Handelsvolumen mit der SADC summierte sich 2013 auf 31 Mrd. €, wobei Diamantenimporte aus Botswana einen größeren Anteil haben. (Mö)
stats