Finanzspritze

EU stärkt Thüringen


Thüringen bekommt zur Stärkung seiner Wirtschaft bis 2020 rund 1,17 Mrd. € aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der größte Teil der Förderung geht mit gut 333 Mio. € in Forschung und technologische Entwicklung, teilte die EU-Kommission mit.

„Die europäischen Mittel leisten einen wichtigen Beitrag für die Modernisierung und Weiterentwicklung von Wirtschaft, Forschung und Infrastruktur in Thüringen. Dank der europäischen Unterstützung können Forschung, Entwicklung und Innovation einen starken Beitrag dazu leisten, das wirtschaftliche Profil Thüringens in den kommenden Jahren zu schärfen", so Thüringens neuer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee

Am vergangenen Freitag hatte die EU-Kommission das Thüringer Operationelle Programm zur Umsetzung des EFRE freigegeben. Das Bundesland setze sich für die Förderperiode 2014 bis 2020 das Ziel, die Innovationskraft der Wirtschaft zu steigern. Private Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen den Angaben zufolge auf 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und die Exportquote der Thüringer Industrie auf 37,5 Prozent gesteigert werden. Die CO2-Emissionen bei öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturen sollen um 20 Prozent sinken, 400 ha Brachflächen saniert werden.

Vorgesehen sei ebenfalls, in den Hochwasserschutz zu investieren. So solle das Schadenspotenzial bei Überflutungen um 10 Prozent verringert werden, berichtet die EU-Kommission weiter. (Sz)
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