Gipfeltreffen

EU und Russland zeigen guten Willen

Die sanitären und phytosanitären Schwierigkeiten im Agrarhandel wurden auf dem Gipfeltreffen zwischen der EU und Russland in Jekaterinburg zwar angesprochen, aber nicht gelöst. Die EU und Russland müssten sich auf der Hälfte des Weges treffen, betonte Kremlchef Wladimir Putin.

Frischfleischausfuhren nach Russland sind zurzeit kaum noch möglich. Russland verweigert vielen Fleischverarbeitern und Molkereien die Anerkennung. Auf der anderen Seite beklagte Putin, dass die EU die Einfuhr von Mineraldünger behindere. Die EU erhebt Antidumpingzölle auf russischen Stickstoffdünger, der mit billiger Energie subventioniert wird.

EU-Kommissionpräsident José Manuel Barroso lobte den beiderseitigen Handel, der sich in jüngster Zeit deutlich ausgedehnt habe. Barroso sieht auf beiden Seiten die Bereitschaft, die Handelshemmnisse für Lebensmittel abzubauen. (Mö)
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