Freihandelsabkommen

EU und USA verhandeln wieder


Heute beginnt in Brüssel die zweite Runde der Verhandlungen über ein Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA. Nach dem ersten Treffen in Washington im Juli geht das Ausloten der Positionen in die nächste Runde. Die Kernfrage wird sein, wie die EU und die USA ihre Märkte einander am besten öffnen können.

Elisabeth Köstinger, Außenhandelssprecherin der ÖVP im Europäischen Parlament sieht derzeit bei Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln sowie bei den sanitären und phytosanitären Standards große Unterschiede. "Hier liegen die EU und die USA bei Produktionsverfahren, technischen Standards und Lizenzierung weit auseinander", so die Europaabgeorndete. Die Verhandlungspartner müssten jetzt fundamentale rechtliche Unterschiede beispielsweise bei gentechnisch veränderten Organismen (GVO) oder Hormonfleisch offen diskutieren. 

Die heute beginnende TTIP-Verhandlungsrunde dauert bis 15. November in Brüssel. Ein erfolgreicher Abschluss des TTIP würde die größte Freihandelszone der Welt schaffen.  Das Europäische Parlament muss dem Abkommen zustimmen, damit es in Kraft treten kann. (da)
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