Rund 11 Mrd. € will die EU zusammen mit Banken der finanziell angeschlagenen Ukraine zur Verfügung stellen. Dies teilte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso heute in Brüssel mit. Etwa 3 Mrd. Euro stammen aus dem EU-Budget von 2014 bis 2016.

Bis zu 8 Mrd. Euro steuern die Europäische Investitionsbank und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung bei. "Höchste Priorität für die EU hat die friedliche Beilegung der gegenwärtigen Krise unter Beachtung des internationalen Rechts", sagte Barroso. "Parallel dazu sollte auch die internationale Gemeinschaft Anstrengungen unternehmen, um der Ukraine aus ihrer wirtschaftlichen Krise zu helfen. 

Barroso betonte, er rechne fest damit, dass dieses Hilfspaket an diesem Donnerstag von den Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten bei ihrem Sondergipfel in Brüssel genehmigt werde. (da)
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