Biodiesel

EU verlängert Strafzoll für US-Importe


Der Strafzoll für US-Biodiesel werden von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (Ufop) als „wirksamer Außenschutz gegen unfairen Wettbewerb“ begrüßt. Die EU-Kommission hatte erneut festgestellt, dass mit der in den USA gewährten Förderung in Höhe von einem US-Dollar je Gallone der Export von US-Biodiesel in die EU missbräuchlich subventioniert würde.

Nach Überzeugung der Ufop dürfen nationale und europäische Regelungen zur Förderung der Verwendung von Biodiesel nicht durch Exportsubventionen unterlaufen werden, die zu Lasten der europäischen Biodieselwirtschaft und besonders der Rapserzeuger als Rohstoffproduzenten gehen. Die Ufop sieht vielmehr Handlungs- und Abstimmungsbedarf zur strategischen Ausrichtung der Verwendung von Biokraftstoffen als Beitrag zum Klimaschutz.

Sowohl in der EU als auch in den USA wurden gesetzliche Anforderungen für die Verwendung von Biokraftstoffen als Beimischungskomponente zu herkömmlichen Kraftstoffen eingeführt. Daher sei ohnehin nicht nachvollziehbar, warum die Beimischung von Biodiesel zusätzlich mit einer steuerlichen Förderung unterstützt werden müsse, hinterfragt der Verband die Subventionspolitik in den USA.

Nach Ansicht der Ufop sollte das beiderseits des Atlantiks vorhandene Know-how genutzt werden, um den Biodieselabsatz zu steigern. Wenn höhere Beimischungsanteile motortechnisch möglich sind, entfalle auch der Zwang, Biodiesel zu exportieren, begründet der Verband seinen Vorschlag. (SB)
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