Glyphosat

Efsa gibt Entwarnung

Auch für die konservierende Bodenbearbeitung bleibt Glyphosat als Wirkstoff erhalten.
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Auch für die konservierende Bodenbearbeitung bleibt Glyphosat als Wirkstoff erhalten.

„Es ist unwahrscheinlich, dass Glyphosat eine krebserregende Gefahr für den Menschen darstellt“. Zu dieser Einschätzung kommt die Efsa in ihrer lange erwarteten Stellungnahme. Um ganz sicher zugehen, schlägt die Efsa noch toxikologische Sicherheitsgrenzwerte von 0,1 mg/kg Körpergewicht pro Tag für Anwender und für Verbraucher eine zulässige tägliche Aufnahmemenge von 0,5 mg/kg Köpergewicht vor.

Die Behörde im italienischen Parma setzt sich mit ihrer positiven Stellungnahme von zahlreichen Umweltverbänden ab, die von einem erhöhten Krebsrisiko ausgehen. Auch die zur Weltgesundheitsorganisation gehörende Krebsforschungsagentur (IARC) warnt vor erhöhten Risiken.

Die jetzt vorgelegte Efsa-Stellungnahme liefert die wissenschaftliche Grundlage für die Wiederzulassung des Wirkstoffs. In der Regel folgt die EU-Kommission der Einschätzung ihrer Berater bei der Efsa. Deshalb wird die EU-Kommission in den kommenden Monaten wahrscheinlich einen Vorschlag für eine weitere, 10-jährige Zulassungsperiode für „Round up“ und andere Herbizide auf Glyphosatbasis vorlegen. (Mö)
 
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