Wie die FAZ erfuhr, ist derzeit in der Koalition im Gespräch, dass alle Erzeuger von Ökostrom, egal ob Privathaushalt, Landwirt oder Industrieunternehmen, 40 Prozent der EEG-Umlage zahlen sollen. Bislang war für energieintensive Unternehmen eine Abgabe von 15 Prozent und für alle anderen Ökostrom-Produzenten eine Umlage von 50 Prozent im Gesetz vorgesehen.

Gegen diese Pläne waren viele Einwände vorgebracht worden. Unter anderem war das Gleichheitsgebot angeführt worden. Die jetzt geplante Regelung soll auch für Kleinerzeuger mit weniger als 10 Kilowatt Leistung gelten. Es solle aber keine rückwirkende Änderung geben. Betroffen von den neuen Vorgaben wären also nur Neuanlagen, heißt es in der Tageszeitung. (hed)
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