Sachsen-Anhalt

Einigkeit beim Thema Milch gesucht


Sachsen-Anhalt will auf der Bund-Länder-Agrarministerkonferenz (AMK) im April in Göhren (Mecklenburg-Vorpommern) die Vertragsgestaltung zwischen Verarbeitern und Milcherzeugern thematisieren. Im sogenannten Milchgespräch im Magdeburger Landwirtschaftsministerium einigten sich Politik, Verbände und Molkereien am Montag darauf, mit einer einheitlichen Position in die Konferenz zu gehen.

Landwirtschaftsminister Dr. Onko Aeikens, der zum traditionellen Milchgespräch geladen hatte, sagte, dazu werde sich am 11. Februar eine Arbeitsgruppe aus Ministerium, den Vertretern des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt, des Bauernbundes, des Bundes Deutscher Milchviehhalter, des Genossenschaftsverbandes und der Erzeugergemeinschaft für Milchproduzenten treffen.

Die Teilnehmer des Milchgesprächs waren sich einig, dass die höhere Preisvolatilität die Liquidität der Milcherzeugungsbetriebe verschlechtert. Dem müsse Rechnung getragen werden. Andererseits dürften jedoch notwendige Marktanpassungsprozesse nicht behindert werden, teilte das Ministerium mit. (SB)
stats