Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, um der Versorgungsknappheit bei einigen Grundnahrungsmitteln entgegenzuwirken. Er will verhindern, dass Nahrungsmittel im Schwarzhandel ins Nachbarland Kolumbien gelangen und nicht genug zu Essen für die eigene Bevölkerung bleibt.

Noch vor Weihnachten sollen Verkäufe in Supermärkten per Fingerabdruck kontrolliert werden. So könne man jene Verbraucher identifizieren, die mehr einkauften als sie selbst verbrauchen könnten. Die Regierung will die Fingerabdruck-Scanner importieren und an die Ladenbesitzer weiterverkaufen. Die Kosten für die Einführung dieser Technologie müssen die Supermärkte den Angaben zufolge selbst tragen. (az)
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