Geflügelpest

Erneut Puten im Norden infiziert

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Putenbetrieb im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein wurde von den Behörden am Montag die Tötung der 3.400 Tiere angeordnet. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), wies den hochpathogenen Erreger des Subtyps H5 nach. Die weitergehende Untersuchungen des Subtyps sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Bei dem Betrieb handelt es sich nach Informationen der Kreisverwaltung um einen Putenmastbetrieb mit weiteren Standorten. In dem betroffenen Stall seien am Wochenende zahlreiche Puten verendet, alle Tiere hätten typische klinische Symptome aufgewiesen. Der Kreis Steinburg richtete am Montag einen Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet ein.

In einem von der Geflügelpest betroffenen Putenbestand im Landkreis Dahme-Spreewald (Brandenburg) sind am Wochenende alle 45.000 Tiere getötet worden. Am Mittwoch vergangener Woche war dort der Ausbruch der Geflügelpest bestätigt worden. Anfang Januar war die Geflügelpest in mehreren Putenbeständen im westlichen Niedersachsen ausgebrochen. Bisher mussten bundesweit fast 300.000 Tiere gekeult werden. (SB)
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