Gemeinsame Agrarpolitik

Erste Länderprogramme akzeptiert


Die ländliche Entwicklung ist die 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).  Dafür stehen Deutschland bis 2020 insgesamt 9,45 Mrd. € EU-Mittel zur Verfügung. Sie werden mit finanziellen Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe für Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) ergänzt und in den Bundesländern verwaltet. Dazu haben die Bundesländer ihre Programme bei der EU-Kommission vorgestellt. Eine erste Zusage haben Sachsen und Sachsen-Anhalt nun erhalten. Die EU-Förderung für die ländliche Entwicklung kann beispielsweise in den Schutz vor Umweltkatastrophen fließen, in die Ausstattung landwirtschaftlicher Betriebe, Weiterbildungen, die Entwicklung nicht-landwirtschaftlicher Tätigkeiten und damit die Diversifizierung von Einnahmequellen, in den Ausbau von Breitband-Anbindungen in ländlichen Gebieten oder die Unterstützung von Biolandwirtschaft.

Insgesamt hat die EU-Kommission nun neun von insgesamt 118 ländlichen Entwicklungsprogrammen in der EU angenommen. Weitere 15 bis 20 sollten bis April 2015 grünes Licht bekommen, der Rest folgt nach ausstehenden technischen Änderungen am mehrjährigen Finanzrahmen der EU. (da)
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