Reduktion EU

Erste Runde wird abgerechnet

Die Anträge der EU-Mitgliedstaaten summieren sich auf 1,06 Mio. t. Die vorgesehenen Mittel von 150 Mio. € ermöglichen Ausgleichzahlungen für 1,07 Mio. t. Die von den Landwirten beantragten Mengen können folglich in der ersten Runde vollständig bewilligt werden kann. Ein Reduktionskoeffizient entfällt. In Deutschland wurde mit 286.000 t Milch die größte Menge für das Programm beantragt, gefolgt von Frankreich mit 181.000 t, dem Vereinigten Königreich mit 112.000 t, den Niederlanden mit 80.000 t und Irland mit 74.000 t. In Österreich wurde eine Ausgleichsprämie für 26.000 t Milch beantragt.

Die EU-Kommission gibt 14 Cent/kg Milch, die von Oktober bis Dezember unter der Ablieferung des Vorjahreszeitraums liegt. Mit den Prämien können die Milcherzeuger im Februar 2017 rechnen. Für die zweite Runde bleiben noch 11.000 t übrig. Anträge für die Verminderung der Menge von November bis Januar 2017 können bis zum 12. Oktober 2016 12 Uhr gestellt werden (Mö)
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