Afrikanische Schweinepest

Erster Fall in Tschechien

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt bedrohlich nahe an Deutschland heran. Vor kurzem wurde die Seuche bei einem Wildschwein in der tschechischen Region Zlìn, circa 250 km südöstlich von Prag festgestellt. Der Bayerische Bauernverband (BBV) bittet daher die Bevölkerung um Vorsicht.

Insbesondere der freie Binnenmarkt und die hohe Mobilität der Menschen würden die Gefahr der Einschleppung erhöhen. Der BBV bittet Verbraucher, Tierhalter, Viehhändler und Jäger daher um höchste Vorsicht, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Besonders wichtig seien dabei eine strikte Hygienepraxis in den schweinehaltenden Betrieben, eine sorgfältige Beobachtung und konsequente Regulierung der Wildschweinbestände und große Achtsamkeit im Reise- und Transportverkehr.

Entscheidend seien auch die sorgfältige Beobachtung und konsequente Reduzierung der Schwarzwildbestände, um der Gefahr einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest über Wildschweine entgegenzutreten. Solange Wildschweine als Infektionsquelle vorhanden sind, bestehe immer eine Gefahr für Hausschweine sich durch mittelbaren oder unmittelbaren Kontakt anzustecken. Der BBV appelliert an die Jäger, die Bejagung der Wildschweine zu intensivieren.

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus mahnt speziell Urlauber zu besonderer Vorsicht. Sie sollten auf keinen Fall Fleisch- oder Wurstwaren aus den Gebieten mitzubringen, die von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen sind. Auch die Menschen, die von dort nach Mecklenburg-Vorpommern kommen um zu arbeiten, bittet Backhaus um entsprechende Achtsamkeit. (SB)
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