AMK

Erzeuger fordern Geld und Milchdeckel


Angesichts der „dramatischen Entwicklungen der Erzeugerpreise auf den Milch-, Schweine- und Getreidemärkten“ fordert Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), dass die Agrarminister der Länder auf der AMK „ein unmittelbar wirksames Unterstützungsprogramm“ auf den Weg bringen. Darunter versteht der DBV nehmen einem Liquiditäts- und Bürgschaftsprogramm steuerliche Entlastungen für die Betriebe, so Rukwied am Mittwoch.

Veränderung der Lieferverträge unzureichend

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) sieht das einzige Heil in einer Reduzierung der Milchmenge. Unter dem Motto „Die Menge muss runter!“ stehen denn auch die Protestaktionen, mit den der BDM die AMK an allen drei Tagen begleiten will. Am Donnerstag ist der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern mit am Start vor dem Tagungsschloss. Der neue Bauernpräsident Detlef Kurreck will den Forderungskatalog des DBV überreichen.

Den Ansatz von Gastgeber Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, die Krise über die Änderung der Lieferbeziehungen zwischen Molkereien und Erzeugern zu entschärfen, hält der BDM für unzureichend. (pio)
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