GV-Soja

EuGH stärkt Efsa den Rücken

Gentechnikgegner sind mit ihrer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gescheitert. Drei Nichtregierungsorganisationen bemängelten fehlende oder lückenhaften Untersuchungen, unter anderem über mögliche Schäden für das menschliche Gesundheitssystem. Die Richter in Luxemburg ließen sich davon nicht überzeugen. Der EuGH spricht die Prüfer der Europäischen Lebensmittelbehörde (Efsa) in einem jetzt veröffentlichen Urteil von angeblichen Versäumnissen frei. Die Efsa hatte 2012 die GV-Sojabohne MON 87701 × MON 89788 untersucht. Die Behörde kam zu dem Ergebnis, dass die GV-Sorte von Monsanto keine höheren Risiken als konventionellen Sorten aufweise. Die EU-Kommission schlug daraufhin die GV-Sorte zur Zulassung vor. TestBioTech klagte dagegen 2013 vor den EuGH. Die Sorte wird unter dem Namen „Intacta" vor allem in Brasilien angebaut und in die EU importiert. (Mö)
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