EU-Agrarexporte

Euro sorgt für Zuwachs


Trotz des Einfuhrverbotes von Russland kann die EU ihre Agrarausfuhren steigern. Die EU-Kommission veröffentlicht seit dem Embargo regelmäßig Statistiken, um dessen Wirkungen auf die Ausfuhren der EU zu dokumentieren. Danach gingen die Lieferungen nach Russland zwischen August 2014 und Februar 2015 um 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Exporteure konnten die Verluste im Russlandgeschäft ausgleichen. Die Ausfuhren in die USA stiegen in diesem Zeitraum um 12 Prozent auf 1 Mrd. € an. Nach China konnten Lebensmittel im Wert von 632 Mio. € ausgeführt werden und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr. In Südkorea lag der Anstieg mit 33 Prozent noch darüber. Vor allem der Februar 2015 war mit einem Anstieg der Agrarexporte von 6 Prozent ein erfolgreicher Monat. Die EU-Kommission nennt den schwachen Euro als Grund für den Zuwachs. Die Steigerung beim Export entfällt vor allem auf Fleisch, Bier, sowie auf Back- und Süßwaren. Der Wert der Exporte von Käse, Butter Obst und Gemüse ging dagegen in diesem Zeitraum zurück. (Mö)  
 
 
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