„Der Ausbau des Exports ist die Erfolgsgeschichte der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft“, sagt Schmidt in einem Verbändegesrpäch im Ministerium. Dafür müssten die Aktivitäten von Wirtschaft, Bundesministerium, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und den Bundesländern enger verzahnt werden.  Dazu gehöre auch die enge Zusammenarbeit mit den Agrarattachés deutscher Botschaften rund um den Globus, heißt es vom Deutschen Raiffeisenverband, der an dem Gespärch teilnahm.

Der Agrar- und Ernährungssektor hat einen Anteil von rund sechs Prozent an der deutschen Bruttowertschöpfung. Inzwischen wird etwa jeder vierte Euro in der Landwirtschaft durch Export erzielt. Im produzierenden Ernährungsgewerbe macht die Ausfuhr nach Branchenangaben sogar mehr als 30 Prozent des Umsatzes aus. 4,5 Millionen Beschäftige zählt die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft. Sie stellt damit etwa jeden neunten Arbeitsplatz in Deutschland.

Dabei sind nicht nur landwirtschaftliche Betriebe, sondern auch die Ernährungswirtschaft und das Ernährungshandwerk überwiegend klein- und mittelständisch geprägt. Im Jahr 2013 beschäftigen beispielsweise drei Viertel der rund 6.000 erfassten Betriebe des produzierenden Ernährungsgewerbes weniger als 100 Mitarbeiter und bei rund 90 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe handelte es sich um Familienbetriebe. (az)
stats