Agrarausfuhren

Exporte aus der EU steigen


Von August bis November 2014 führte die EU wertmäßig 1,7 Prozent mehr an landwirtschaftlichen Erzeugnissen als im Vorjahreszeitraum in Drittländer aus. Die Ausfuhren an Fleisch, Milchprodukten, Getreide, Obst, Gemüse und weiteren Agrargütern stiegen auf 42, 3 Mrd. € an, im Vergleich zu 41, 6 Mrd. € im Vorjahreszeitraum, gab die EU-Kommission bekannt.

Wichtigstes Abnehmerland der EU sind die USA. Nach Amerika konnten die Ausfuhren von August bis November 2014 um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht werden, auf knapp 6 Mrd. €. Es folgt China als zweitwichtigster Abnehmer der EU mit 2,7 Mrd. € und einer Steigerung von 8 Prozent.

Nach Algerien führte die EU Agrargüter im Wert von 1,1 Mrd. € aus und damit 7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Export nach Russland ist um 36 Prozent eingebrochen. Die EU exportierte 25 Prozent weniger nach Saudi-Arabien.

Die insgesamt um 1,7 Prozent angestiegenen Ausfuhren verteilen sich unterschiedlich auf die EU-Mitgliedstaaten. Aus Deutschland und Frankreich waren die Ausfuhren leicht rückläufig. Finnland musste mit minus 33 Prozent sogar schwere Verluste hinnehmen. (Mö)
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