Ministertreffen in Rom

FAO mahnt zur Aufmerksamkeit

Trotz entspannteren Preisen an den weltweiten Agrarmärkten dürfe die Aufmerksamkeit für das Problem der Preisvolatilität nicht nachlassen. Das beschwor José Graziano da Silva, Generaldirektor der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO, bei einem Treffen mit internationalen Agrarministern Anfang der Woche in Rom.

Da Silva beschwor die rund 30 Teilnehmer des Treffens, die „relative Ruhe“ an den Märkten zu nutzen, um langfristige Lösungen für Probleme rund um die kurzfristigen Schwankungen der weltweiten Agrarpreise zu finden. Dabei stehe im Vordergrund, die Situation der Kleinbauern dahingehend zu verbessern, dass sie von hohen Preisen profitieren und gegen Folgen der Volatilität geschützt seien.

EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos sagte auf der Pressekonferenz anlässlich des Treffens in Rom, die EU werde den politischen Kampf gegen die Volatilität der Agrarmärkte fortsetzen. Konkret sagte er dem von der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer G-20 ins Leben gerufenen Agrarmarkt-Informationssystem (AMIS) weitere Unterstützung aus Brüssel bei der Beschaffung und Verbesserung von Daten zu Angebot und Nachfrage an den Agrarmärkten zu. (pio)
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