Tierschutz

FDP fordert mehr Personal

Amtstierärzte in den unteren Verbraucherschutz- und Veterinärbehörden hätten kaum noch Zeit für Tierschutz und Tiergesundheit, kritisiert der FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Friedrich Bullinger. Ein Grund dafür seien die immer neuen bürokratischen Pflichtaufgaben. „Hier muss personell nachgebessert werden“, so der tierschutzpolitische Sprecher seiner Fraktion.

Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) hatte als Reaktion auf die Medienberichte angekündigt, einen Runden Tisch einzuberufen. Dort solle diskutiert werden, wie solche Fälle im Land künftig verhindert werden könnten. Die FDP hält diesen Vorschlag für nicht ausreichend. Bei jedem Problem reagiere Hauk „reflexartig“ mit einem Runden Tisch.

Solange die Länder beim Vollzug des Tierschutzrechts ihre grundlegenden Hausaufgaben nicht erledigten, so Bullinger weiter, brauche die schwarz-rote Bundesregierung von einem staatlichen Tierwohl-Label erst „gar nicht zu schwadronieren“. Beim Tierschutz würde zusätzliches Geld weit dringender benötigt als in der „überdimensionierten Naturschutzverwaltung Baden-Württembergs“, stellt der FDP-Politiker fest. (SB)
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