Futtermittelproduktion

Fefac rechnet mit Rückgang

Auf dem Absatz von Futtermitteln wirken sich vor allem die geringeren Rinderbestände in der EU aus, aber auch die Vogelgrippe und die afrikanische Schweinepest. Fefac schätzt den Rückgang im Jahr 2017 beim Absatz von Rinderfutter auf 2 Prozent, für Schweinefutter auf 1 Prozent und für Geflügel auf 0,5 Prozent. Über alle Futtermischungen hinweg sinke der Futtermittelabsatz um 1 Prozent gegenüber 2016. Schon im Vorjahr mussten die EU-Futtermittelhersteller einen Rückgang von 1 Prozent hinnehmen. Zum Jahresende hinterließ vor allem die Vogelgrippe ihre Spuren in Frankreich, wo 2016 4 Prozent weniger Geflügelfutter abgesetzt wurde. Dafür sorgte der Ausbau Geflügelsektors für einen zusätzlichen Absatz von 4,7 Prozent in diesem Segment in Polen im Jahr 2016. (Mö)
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