US-Agrareinkommen

Fette Zeiten sind vorbei


In seiner Schätzung für 2015 rechnet das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA damit, dass die Farmer Nettoeinkommen von zusammen rund 58 Mrd. US-$ erzielen werden. Im Vergleich zum Vorjahr würde der Rückgang 36 Prozent betragen. In den vier Vorjahren 2011 bis 2014 waren die Farmer durchweg mit hohen Einkommen verwöhnt worden. Im Vergleich zum Rekordjahr 2013 fällt das voraussichtliche Ergebnis 2015 sogar um 53 Prozent ab. Die Aufzeichnungen des USDA zeigen, dass die Farmer damit wieder auf dem Stand von 2006 angekommen sind. Inflationsbereinigt fallen sie sogar auf das Jahr 2002 zurück.

Als Hauptgrund für den Absturz gegenüber dem Vorjahr nennt das Ministerium mehrere Faktoren. So sind die Erlöse aus den Verkäufen von Mais, Soja und Weizen deutlich gesunken. Das Gleiche gilt für Milch und Schweinefleisch. Nicht genug Ausgleich bringen die staatlichen Subventionen, die 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 11,4 Mrd. US-$ angestiegen sind. (db)
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