Ökolandbau

FiBL eröffnet Büro in Brüssel

In Brüssel gibt es eine neue Vertretung, die sich für die Interessen des Ökolandbaus einsetzt. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) eröffnet am Sitz der EU-Kommission das „FiBL Europe". Die neue Niederlassung in Brüssel soll als Raum für den aktiven Austausch zwischen dem Biolandbau und den verschiedenen Vertretern und Stakeholdern in Brüssel dienen, teilt das Institut mit. „Wir sind nach Brüssel gekommen, um unsere fundierten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu verbreiten und somit den Übergang zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft noch besser zu unterstützen“, so Dóra Mészáros, Co-Direktorin des FiBL Europe.

Nachhaltigkeitsbewertungen und Ökobilanzen

Das Büro vertritt die fünf nationalen FiBL-Forschungsinstitute in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Ungarn und Frankreich auf europäischer Ebene. Mit all seinen Niederlassungen ist das FiBL nach eigener Einschätzung das weltweit größte Forschungsinstitut für biologischen Landbau. FiBL Europe werde nicht nur ein umfangreiches Angebot an Informationen und Wissen zum Biolandbau in den verschiedenen Sprachen der Europäischen Union zur Verfügung stellen, sondern auch die Verbreitung von Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung und Methoden zur Erfassung von Ökobilanzen fördern.

Datenbank für Saat- und Vermehrungsgut

„Ein weiteres Vorhaben des FiBL Europe ist es, mehreren Ländern detaillierte und regelmäßig aktualisierte Informationen zur Verfügbarkeit von biologischem Saat- und Vermehrungsgut über die Onlineplattform ‚OrganicXseeds.com‘ zur Verfügung zu stellen“, so Miguel de Porras, Co-Direktor des FiBL Europe. Zusätzlich arbeite das Büro derzeit an mehreren nationalen Betriebsmittellisten für den Biolandbau. (SB)
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