Fleischerzeugung

Fleischatlas des BUND neu aufgelegt


"Die Fleischproduktion hat mittlerweile kaum mehr fassbare Dimensionen angenommen", kommentiert der BUND seinen neuen Fleischatlas 2014. Das gemeinsam von BUND, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Zeitschrift Le Monde Diplomatique erstellte Werk wurde in dieser Woche der Öffentlichkeit vorgestellt. Derzeit würden weltweit rund 300 Mio. t Fleisch erzeugt, so der BUND. Setze sich der gegenwärtige Trend fort, würde diese Menge bis zur Mitte des Jahrhunderts auf etwa 500 Mio. t steigen, fährt er fort.  Die Folgen seien fatal, da wertvolle Regenwälder verlorengingen und Böden durch Pestizide verseucht werden, lauten die Schlussfolgerungen. Zwar halte Deutschland im Schlachten von Schweinen den traurigen Titel des "Europameisters", doch würde das Land deutlich übertroffen von den USA und insbesondere China. Der Fleischatlas  wird der Öffentlichkeit auf verschiedene Weise auf elektronischem Wege, darunter auch Apps für Smartphones, kostenlos zur Verfgügung gestellt. (jst)
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