"Nur knapp die Hälfte eines zur Schlachtung vorgesehenen Tieres landet als Fleisch und Wurst bei den Konsumenten“, so die Kernaussage der Broschüre, die jetzt von der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlicht wurde. Im Jahr 2013 entstanden bei 11,4 Mio. t Lebendgewicht der geschlachteten Tiere rund 4,9 Mio. t tierische Nebenprodukte, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind.

Darüber hinaus werfe der Endverbraucher pro Jahr im Durchschnitt 4,3 kg Fleisch weg. Das entspreche 7 Prozent des durchschnittlichen Fleischverzehrs. Alles in allem sei der Fleischkonsum in Deutschland in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Zwischen 2002 und 2013 ist er um zehn Prozent gesunken, so der Fleischatlas Extra. (az)

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